Posted by: Herr Schwaner on: 13.03.2009
“Never change a running system” heißt es so schön und auch dieses Mal bewahrheitet sich das Sprichwort. Seit vergangenen März nutze ich Fedora Core 9 auf allen Systemen und es funktionierte tadellos, abgesehen davon, dass seit FC9 der CPUSPEED Dämon stets der Kernel crashen ließ.
Weil es aber endlich Zeit wurde, auf FC 10 umzusteigen, zog ich mir das Installationsimage auf DVD und installierte fleißig. Der Ärger begann damit, dass zwar während der Installation die /home-Partition, die verschlüsselt ist, als verschlüsselt erkannt wurde, jedoch beim ersten Starten des neu installierten FC10s die Partition als defekt markiert wurde und durch nichts wollte sich das Check- und Reperaturprogramm fsck umstimmen lassen, dass die Partition fehlerfrei sei.
Nach nun mehreren Installationsgängen ist ein Rechner arbeitsfähig, aber fragt nicht wie. Fedora Core 10 mit Gnome auf einem AMD-8 (64bit) mit 2,1 GHz und 1,2 GB Arbeitsspeicher sowie mit einer ATI 9600er Grafikkarte ist langsam. Die Fenster scrollen zu langsam und hinterlassen “Streifen”, die Schriftarten werden nicht richtig gerendert und das Schreiben im Firefox auf einer AJAX/-JavaScript-beladenen Seite wie der Schreibkonsole eines WordPress Weblogs wird zum Abenteuer. Während ich hier flüssig schreibe, werden die getippten Buchstaben zeitverzögert ausgegeben. Kurzum: Der Betrieb ist alles andere als flüssig.
Auch nach einem Updatedurchgang bleibt FC10 lahmarschig. Schlimmer noch: Nach dem Update ist deutsche Tastaturbelegung, die voreingestellt war, verloren und der Network Manager aktiviert die gefundenen Netzwerkschnittstellen nicht mehr automatisch.
Fazit: Alles in allem eine sehr fragwürdige Ausgabe der beliebten Distribution. Ein paar Tage werde ich mich noch durch Foren wälzen und werkeln, danach aber wieder zu Fedora Core 9 zurückkehren – das lief fehlerfrei und zeitnah flüssig und schell.
Posted by: Herr Schwaner on: 11.03.2009
Wer nicht auf DVD, MP3s und Co verzichten will in seinem Fedora Core (in diesem Fall in Version 10), der sei auf das Fedorawiki verwiesen. Unter dem Suchpunkt “MP3″ finden sich für so ziemlich alle Multimedia-Projekte auch die proprietären Erweiterungen, die Fedora stets aus seinen Distributionen herausnimmt.
Posted by: Herr Schwaner on: 14.02.2009
Wer sich fragt, warum so etwas gebloggt wird, dem antworte ich: Hey, das ist auch für mich. Als Gedächtnisstütze, denn oft vergesse ich Dinge und wenn ich sie mir dringend wieder ins Gedächtnis rufen muss, dann habe ich es nicht parat. Im Blog kann ich es jedoch für mich konservieren. Wer hat schon Lust ständig das Mehr in Google zu durchforsten?
Posted by: Herr Schwaner on: 14.01.2009
Mal so gefragt: Wieviele von den Spams sind wohl durch reine Bot-Scripte erzeugt, die Kommentar-Forms abklappern und diese nach zu übergebenen Werten (auch versteckten) scannen? Die meisten schätze ich.
Die meisten von diesen Bots dürften kein JavaScript “sprechen”. Warum also nicht in versteckte Formular-Felder Werte generieren lassen, die eine JavaScript-Funktion beim Anklicken des “Jetzt Kommentar hinterlassen” erst erzeugt?
Theoretisch: Rennt ein JavaScript-loser Bot gegen das Formular an, werden durch Mangel an JavaScript-Funktionalität eben diese Werte nicht erzeugt. Ergo: Das PHP-Script kann den Kommentar zurückweisen, weil es entweder gar keinen oder einen falschen Wert übergeben bekommt.
Die JS-Funktion, die die Werte erzeugt, müsste natürlich extern eingelesen werden, um den Funktionscode nicht gleich mitzuliefern.
Spricht irgendetwas dagegen?
Posted by: Herr Schwaner on: 18.12.2008
Mit dem unter Gnome einsetzbaren CD-Ripper “SoundJuicer” ist es einfach, eine Audio-CD in verlustbehaftete Audioformate zu rippen. Für Musikdateien bietet sich unter Fedora Core 9 wunderbar das freie OGG-Format an, das proprietäre MP3 wird nicht unterstützt, zumindest nicht von Installation aus. So bietet der SoundJuicer in den Einstellungen zwar MP3 an, im Rip-Menu allerdings wird es nicht zur Auswahl der Ausgabeformats angezeigt. Wer MP3-Dateien für seinen MP3-Player benötigt, kann ohne weiteres nicht auf den SoundJuicer zählen.
Warum nicht? Zum Funktionieren des MP3-Plugins sind weitere Installationen des GStreamers notwendig.
So findet sich im Wiki von Ubuntu beispielsweise die Information, welche Plugs noch benötigt werden:
• lame
• gstreamer0.10-plugins-ugly
• gstreamer0.10-plugins-ugly-multiverse
Zwar waren auf einem FC9 System die lame-libs installiert, jedoch nicht LAME ansich. Beim Installieren bissen sich die mitgelieferte Version der vorinstallierten lame-libs mit der Heruntergeladenen. Also empfahl sich ein Update über das Livna-Repository, der die Lame-Bibliothek anpasste und danach LAME fehlerfrei nachinstallierte.
Für die zusätzlichen gstreamer-plugins reichte die Installation des gstreamer-plugins-ugly-0.10.8-1.fc9.i386.rpm-Package bei freshrpms.net.
Daraufhin ließ sich das MP3-Feature bei SoundJuicer anwählen. Nun rippt SoundJuicer auch wieder für den MP3-Player, der leider keine OGG-Formate erkennt.
Posted by: Herr Schwaner on: 24.11.2008
Ein Standard-Problem für Requests und deren Ausgaben: Wie bekomme ich den alten Inhalt einer Ebene, die ich mittels AJAX-Request überschreiben lasse (innerHTML wird mit dem responseText neu überschrieben) bei Nutzer-Abbruch (beispielsweise bei Anwahl eines “Cancel”- oder “Abbruch”-Buttons) wiederhergestellt, ohne dass ich die Caches der unterschiedlichen Browser nutzen muss? Eine unvorteilhafte Lösung wäre das dynamische Neu-Generieren des alten Inhalts, also quasi ein zweiter Request, der den alten Inhalt neu wiederherstellt.
Posted by: Herr Schwaner on: 14.11.2008
Nach dem Freischalten der SVN-Umgebung für das SBS-Plugin durch das WordPress-Repository habe ich mich gleich an die Arbeit gemacht, das Plugin in seiner ersten Version aufzuspielen und für den Download freizugeben. Das Search-By-Suggestion (SBS) – Plugin ist bereits im Repository zu finden, die Dokumentation für Quietschbunt geht in den nächsten Stunden online.
Bei Quietschbunt: Search-By-Suggestions (SBS) »
Im WordPress-Repository: Search-By-Suggestions (SBS) »
Posted by: Herr Schwaner on: 12.11.2008
Wieso eigentlich AJAX? Vorschlagsboxen bei der Suche können das Suchen an sich schon vereinfachen. Dafür braucht es AJAX, um nicht ständig Seiten neu zu laden. Das Testplugin “Search By Suggestions” (SBS) erweitert das klassische WordPress-Suchfeld um eine Vorschlagsbox. Bei der Eingabe eines Suchbegriffes werden dem Benutzer bereits nach jedem Buchstaben Vorschläge zum eingegeben Begriff angezeigt.
Dabei wird das Templatefile “searchform.php” im Theme-Ordner komplett gegen den Aufruf einer Pluginfunktion ersetzt. Die Funktion printet ein individuell über eine im Plugin mitgelieferte CSS-Datei (wird über das Plugin automatisch im Header eingebunden) Suchformular aus, das alle nötigen Einstellungen für die Vorschlagsbox bereits implementiert hat.
Es hat sich herausgestellt, dass das Einbinden der zweier Funktionen (setSBSEventHandler, setSBSSuggestionsBox) in das Templatefile searchform.php wesentlich sinnvoller ist, da eingepasste Searchforms nicht neu über das mitgelieferte CSS-File designed werden müssen. Mit dem CSS-File lässt sich jedoch nachwievor die SuggestionsBox einrichten.
Zur Funktionsansicht des Betastadium von SBS können die Suchfunktionen folgender Weblogs genutzt werden: 24stunden.de • Familienpolitik
Downloads der Beta werden mit Freischaltung im WordPress-Repository angeboten.
CommentMailer-0.1.6
Posted by: Herr Schwaner on: 22.12.2008
Die neue Reihe unseres beliebten CommentMailer-Plugins für WordPress mit der Kennung 0.1.6 wird voraussichtlich im Januar erscheinen. Dann soll das Plugin auch mit WordPress-Version > 2.7 kompatibel sein. Gewünschte Änderungen und Hinweise sind zum Teil jetzt schon eingeflossen. Vielen Dank für Eure Anregungen.